Die meisten Menschen wollen der Welt etwas über sich beweisen

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Was willst du über dich beweisen?

Viele Menschen wollen mit dem, was sie tun, etwas über sich beweisen. Einige beweisen ihre Coolness, andere ihre Kompetenz, wieder andere ihren Wert oder ihre Wichtigkeit und manche, dass sie gute Menschen sind oder dass sie niemanden brauchen bzw. alles alleine können. Es gibt Frauen, die beweisen wollen, dass sie neben der Familie und dem Haushalt auch noch die Karriere hinbekommen und Männer, die beweisen wollen, dass sie Helden sind und einfach alles hinbekommen. Immer wieder trifft man auch auf Menschen, die zeigen wollen, dass sie anders oder etwas Besseres sind.

Was willst Du über Dich beweisen?

Am Wochenende war ich als Business-Coach zwei Tage in einer Firma in Bremen im Einsatz. Es ging um die Optimierung der Zusammenarbeit und um eine Neuausrichtung für das Jahr 2019. Im Verlauf der Veranstaltung sagte eine Teilnehmerin dann: „Ich will immer allen beweisen, dass ich das kann und ich merke erst jetzt, wie angespannt ich dadurch bin!“. Den anderen Teilnehmern wurde dadurch bewusst, dass auch sie etwas über sich beweisen wollen. Wir konnten das miteinander untersuchen und schließlich auflösen. Alle waren sofort entspannter und wieder ganz neu motiviert.

Etwas beweisen zu wollen ist ein sehr weit verbreitetes Phänomen. Das Problem an der Sache ist, dass man den endgültigen Beweis niemals liefern kann.

Wenn Du beispielsweise Deine Kompetenz, Dein Können beweisen willst, wann ist der Beweis final erbracht: Mit dem Schulabschluss? Mit dem Abschluss der Ausbildung oder des Studiums? Wenn Du bei Deiner Wunschfirma genommen wirst? Oder endlich das Gehalt erhältst, das Du Dir wünschst? WANN? Welcher Beweis müsste es sein und dann wärest Du damit fertig? … Die Antwort ist: Es gibt keinen endgültigen Beweis. Du bist niemals damit fertig. Kaum hast Du es bewiesen, kommt der Gedanke, doch „nicht gut genug“ zu sein, zurück und fordert einen weiteren Beweis ein. Und noch einen… und noch einen… und noch einen. Dein ganzes Handeln wird so zu einem Fass ohne Boden.

Wozu wollen wir den anderen etwas beweisen?

Wozu machen wir das? Die Antwort ist immer: Weil wir uns davon etwas erhoffen oder weil wir dadurch etwas vermeiden wollen.

Wir erhoffen uns Zustimmung, Anerkennung und Liebe oder wir wollen das Gegenteil vermeiden, denn wir haben so ziemlich alle Angst vor Strafe, Ausgrenzung und Ablehnung. Wir möchten nicht, dass andere herausfinden, was wir selbst bereits von uns denken. Und genau das ist das Problem – wir denken das schon!

Du findest niemals einen endgültigen Beweis.

Wenn Du etwas über Dich beweisen willst, bist Du vom Gegenteil bereits überzeugt!

Wenn Du z. B. beweisen willst, ein „guter Mensch“ zu sein, musst Du selber davon überzeugt sein, es nicht zu sein. Wärest Du davon überzeugt, müsstest Du es niemandem mehr beweisen und könntest einfach „ein guter Mensch“ SEIN.

Diese Überzeugungen dienen vielen Menschen als Motivator oder Antrieb, nach dem Motto: „Ich zeig‘s Euch!“ oder „Jetzt erst recht!“. Die Konsequenz daraus ist ein sehr anstrengendes und getriebenes Leben. Manchmal nutzen wir diese Überzeugungen jedoch auch zur Resignation oder Verweigerung, nach dem Motto: „Wenn ich eh nicht gut genug bin, dann brauche ich gar nicht erst anzufangen oder weiter zu machen!“.

Wir wollen immer nur das beweisen, wovon wir selbst nicht überzeugt sind. Und diese Überzeugung ist der Irrtum und die Wurzel des Übels. Wie kommst Du darauf, z. B. nicht gut genug, nicht liebenswert oder dumm zu sein? Erst, wenn Du diese Überzeugung samt Rechtfertigungsgeschichte aufgelöst hast, hörst Du damit auf, allen ständig etwas beweisen zu müssen.

Wenn Du wissen willst, wie Du diese Überzeugungen dauerhaft auflösen kannst, empfehle ich Dir ein Einzel-Coaching mit einem Urheber-Coach oder mein sehr intensives und nachhaltiges „Glücklich SEIN“ Seminar. Näheres dazu findest Du hier.

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