Jahreswechsel: Neues Jahr neues Glück?

Veröffentlicht am
Viele feiern den Jahreswechsel, als wäre es das wichtigste Ereignis im ganzen Jahr.

Viele feiern den Jahreswechsel, als wäre es das wichtigste Ereignis im ganzen Jahr. Sie können es kaum erwarten, dass das alte Jahr zu Ende geht und setzen alle Hoffnungen auf das neue Jahr. Im neuen Jahr wird alles anders! Unsere Ergebnisse in 2016 gefallen uns nicht? 2017 wird’s richten!!!

Wieso setzen so viele Menschen ihre Hoffnungen auf eine geänderte Jahreszahl?

Wenn wir nicht einverstanden sind mit den Ergebnissen in unserem Leben, geben wir lieber anderen außerhalb von uns liegenden Umständen die Schuld für Geschehnisse und Ergebnisse. Das alte Jahr kommt uns da gerade Recht: Es soll sich schnell „verpissen“, damit das neue Jahr es richten kann. Wir sind einfach lieber das Opfer als der Täter. Sollten wir doch mal versehentlich der Täter sein, so finden wir ganz schnell Begründungen, durch die wir wieder zum Opfer werden. Frei nach dem Motto: „Ich hatte eine schwere Kindheit.“

Der Jahreswechsel ist nur eine Datumsänderung

Der Jahreswechsel ist nur eine Datumsänderung, ob Du es zum Anlass nimmst, etwas in Deinem Leben zu verändern, neu anzufangen oder so weiterzumachen, wie bisher, hat nichts mit dem 01. Januar zu tun – es liegt allein bei Dir. Das neue Jahr „macht“ nichts und es „bringt“ auch nichts. Wir schreiben nur ein neues Datum und das machen wir jeden Tag.

Und niemand ist schuld an irgendetwas! Schuld gibt es nicht. Schuld ist ein Prinzip, das von Menschen erfunden wurde, um andere zu manipulieren. In der Natur gibt es keine Schuld. Wenn ein Tier ein anderes frisst, ist es maximal satt, aber nicht schuldig.

Wir tun alles, was wir tun, in einer für uns positiven Absicht – immer! Du bist nicht schuld – Du bist verantwortlich für alles, was in Deinem Leben ist und nicht ist. Und nicht nur Du, sondern alle, die diese Situation in ihrem Leben haben. Wenn Du z. B. einen Konferenz-Termin „vergessen“ hast, dann betrifft das auch die anderen Konferenzteilnehmer. Alle haben das Ergebnis, dass Du nicht dabei warst – also haben alle etwas damit zu tun. Alle tragen für Deine Nichtteilnahme die Verantwortung, sonst hättet Ihr dieses Ergebnis nicht in Eurem Leben.

Niemand ist schuld und doch haben alle etwas damit zu tun. Spannend wird es, wenn man das gemeinsam untersucht. Worin bestätigt Euch dieses Ergebnis, wieso wolltet Ihr alle die Konferenz ohne Dich machen? Dann hören das schlechte Gewissen, die Anschuldigungen und die negativen Gefühle schlagartig auf. Keiner ist schuld – alle sind verantwortlich.

Das ist das Gesetz der Anziehung – unsere Gedanken erschaffen unsere Realität. Dem Universum ist es völlig egal, was Du Dir durch Dein Denken erschaffst, es ist wertungsfrei. Wenn Du z. B. Angst davor hast, dass jemand Dich verlässt, Dir darüber immer wieder Gedanken und intensive Gefühle machst, Dir sogar vorstellst wie es sein wird, dann ziehst Du das Ergebnis der Trennung unweigerlich in Dein Leben. Das heißt nicht, dass Du schuld bist (s. o.), aber Du hast es in Deinem Leben manifestiert, so wie der andere auch. Er ist nicht Dein Opfer – er hat auch etwas damit zu tun, sonst hätte er dieses Ergebnis nicht in seinem Leben. Gleiches passiert mit den Flüchtlingen. Wir denken, sie bringen den Terror in unser Land oder begehen hier andere Straftaten – dann verstärken wir das Ganze noch mit Gefühlen in Form von Angst und schon manifestieren wir es.

Erst wenn uns klar wird, dass wir unser Leben durch unseren Geist erschaffen, dann können wir jeden Tag neu anfangen und alles in unserem Leben verändern, was wir verändern wollen. Wenn jeder seine Verantwortung für alle Ergebnisse in seinem Leben erkennt, dann hört der Kampf zwischen uns auf.

Ich wünsche Euch allen ein friedvolles neues Jahr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

12 + 15 =