Ärger funktioniert nicht

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Sich selbst Ärger zu machen bringt nichts.

Was tun, wenn die Ziele nicht erreicht, die Anweisungen nicht umgesetzt oder die Kundentermine nicht eingehalten werden?

Erst mal ärgern,
dann noch mehr ärgern
und dann ALLEN lautstark mitteilen, dass man sich ärgert und alle anderen daran schuld sind.

Bringt das was? Ändert das irgendwas am Ergebnis?  NEIN.

Du zahlst doppelt – Du hast jetzt schlechte Ergebnisse und schlechte Gefühle. Aber die meisten Chefs werden dadurch nur noch wütender. Und das alles nur, um zu bekommen was sie wollen.
Das nennt man Führen mit Druck und Angst. Die Mitarbeiter sollen Angst bekommen und gefälligst tun, was der Chef sagt. Das funktioniert ………..,  ABER es funktioniert nicht lange!
Im Klima von Druck und Angst arbeitet niemand gerne, auch nicht der Chef.

Wenn sich an den Ergebnissen wirklich dauerhaft etwas ändern soll, brauchst Du zunächst ein Gefühlsmanagement, denn Gefühle sind Privatsache. Deine negativen Gefühle machen Dich nur darauf aufmerksam, dass für Dich etwas nicht stimmt, eine Erwartung, die Du hattest, nicht erfüllt wurde und etwas nicht kommuniziert wurde.

Wenn Dir das klar ist, kannst Du wertungsfrei untersuchen, woran es lag, dass dieses Ergebnis und nicht das erwartete Ergebnis produziert wurde. Mit anderen Worten, Du nutzt das Ergebnis für Erkenntnisse und die Erkenntnisse zur Korrektur – dafür brauchst Du Kommunikation und keine Gefühle.

Um das umzusetzen, ist es wichtig, wertungsfrei mit den Mitarbeitern zu sprechen und  herauszufinden, was eigentlich wirkt. Ohne Vorwurf, ohne Meckern, ohne Druck. Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, was bei den Mitarbeitern wirkt, so dass die Anweisungen nicht umgesetzt, die Termine nicht eingehalten und die Ziele nicht erreicht werden. Wertungsfreie Kommunikation kann man lernen.

Durch ärgerliches Herumschreien wird alles nur noch schlimmer.

 

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