Motivationsloch – Was ist es und wie kommst Du heraus?

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Gerade im Winter kann man schnell in ein Motivationsloch fallen.

Jeder kennt es und jeder fürchtet es – das Motivationsloch.

Gerade jetzt zu der kalten und dunklen Jahreszeit verschwindet die Motivation und stattdessen machen sich Faulheit und Unlust breit.

Man möchte sich am liebsten unter der Decke verkriechen und das Haus nicht verlassen oder fühlt sich einfach nur erschöpft und zu keiner Aufgabe fähig.

Egal ob man studiert, arbeitet oder einer anderen Tätigkeit nachgeht – bei vielen macht sich irgendwann die Unlust breit. Ein Motivationstief kann viele Ursachen haben, oft hat es aber einfach etwas mit der persönlichen Einstellung zu tun oder damit wie es gerade im Privatleben läuft.
Hat man zum Beispiel Streit mit dem Partner oder der Familie, schlägt sich das auch auf die Stimmung und die Motivation nieder und dementsprechend hat man wenig Lust zur Arbeit oder zur Uni zu gehen, die wichtige Hausarbeit zu schreiben oder gar den Haushalt zu erledigen.

Was genau ist ein Motivationsloch?

In der Regel ist diese Unlust und Demotivation nur eine Phase, die jedoch in manchen Fällen extrem hartnäckig sein kann und mit der man sich auseinandersetzen muss, um herauszufinden ob ein tiefergehendes Problem vorliegt und was der Auslöser für diese Stimmung sein könnte.

Das Leben kann manchmal stressig sein und man kann sich schnell mit einer Situation überfordert fühlen. Stress auf der Arbeit, viele Überstunden im Büro oder man ist im Prüfungsstress von der Uni – es gibt viele Gründe für ein Motivationstief, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Wenn Du nicht auf Dich achtest, sind irgendwann Deine Reserven aufgebraucht und Du gehst auf dem Zahnfleisch. Man wacht dann auf und die ersten Gedanken sind „Ich hab‘ absolut keine Lust aufzustehen“. Solche Phasen kommen manchmal im Leben vor und sind generell kein Anlass zur Sorge, solange sie nur kurz anhalten. Manchmal bewirkt ein bisschen Erholung reine Wunder.

Wenn man allerdings tiefersitzende Probleme mit einer Situation hat, sei es ein falsch gewähltes Studienfach oder ein Job in dem man sich absolut nicht wohlfühlt und keinen schnellen Ausweg sieht, kann man tiefer und tiefer in das Motivationsloch rutschen, bis man alleine nicht mehr herausklettern kann.

Befinde ich mich gerade in einem Motivationsloch?

Falls Du Dich also gerade in so einer Phase befindest, solltest Du Dich fragen ob es auch wirklich nur eine kurze Phase ist oder ob Du schon seit Wochen oder Monaten unmotiviert bist und Dich gehen lässt. Wenn letzteres der Fall sein sollte, solltest Du Dich jemandem anvertrauen. Dies kann eine Person aus Deinem Freundeskreis oder der Familie sein, der Du vertraust. Hast du das Gefühl, dass die Unlust sich auf Dein gesamtes Leben ausbreitet und Du keinen Ausweg mehr aus dem Loch siehst, solltest Du einen Arzt aufsuchen, da auch psychische und körperliche Faktoren wie Dein Hormonhaushalt eine große Rolle spielen.

Praktische Tipps um deine Motivation zu steigern

Egal ob Du nur in einer motivationslosen Phase bist oder schon länger in deinem Motivationsloch verweilst, können ein paar Tipps vielleicht deine Motivation wiederbeleben:

  • Bleibe nicht passiv, sondern werde aktiv. Wenn Du zu passiv bist sitzt Du nur rum und denkst über Deine Probleme nach.
  • Mache Dir nicht dauernd Vorwürfe, weil du gerade nicht viel auf die Reihe bekommst oder „zu faul“ bist – damit ziehst Du Dich nur noch mehr runter und Du gehst noch tiefer in das Loch.
  • Halte Dir vor Augen was Du schon erreicht hast in Deinem Leben – gerade, wenn Du das Gefühl hast beruflich oder in Deinem Studium nicht richtig voran zu kommen.
  • Lenk Dich ab, triff Dich mit Deinen Freunden und tausche Dich aus – eine andere Perspektive kann manchmal schon helfen Deine Situation anders zu sehen.
  • Konzentriere Dich auf Aufgaben an denen Du Spaß hast und verliere Dein Ziel nicht aus den Augen.
  • Schneide den Elefanten in Scheiben: wenn du ein großes Projekt oder eine umfassende Aufgabe vor dir hast, teile sie in kleinere Aufgaben ein, um schneller voranzukommen und um mehrere, kleine Erfolge zu feiern die Deine Motivation wieder steigern können.
  • Mache mal etwas Verrücktes oder Ungewohntes. Dadurch kannst Du neue Erfahrungen und Inspiration für verschiedene Lebensbereiche sammeln.
  • Überdenke Deine persönlichen und beruflichen Ziele und sind das wirklich Deine Ziele?
  • Gönn‘ Dir etwas! Oft versucht man sich zu maßregeln, gerade wenn man das Gefühl hat Erwartungen nicht zu erfüllen oder „nicht gut genug“ zu sein, was natürlich totaler Quatsch ist. Wenn Du Dir eine Freude machst, kommst auf andere Gedanken und kannst so vielleicht schon mehr Energie tanken.
  • Ein guter Biorhythmus: Gehe unter der Woche und am Wochenende zur gleichen Zeiten schlafen und stehe zur gleichen Zeit auf. Mit einem eingependelten Biorhythmus wirst Du viel mehr Energie und Konzentrationsfähigkeit haben.
  • Und, ganz wichtig: Vergleiche Dich nicht mit anderen! Das ist zwar leichter gesagt als getan, denn für viele ist das „sich Vergleichen“ zur zweiten Natur geworden. Beim Vergleichen kannst Du nur verlieren. Denn die meisten vergleichen sich ja nicht nach unten, sondern nach oben. Und da schneidest Du logischerweise immer schlechter ab. Also lass es.

Fazit ist also, dass Du nicht zu streng mit Dir sein und vor allem auf Deinen Körper hören solltest. Alleine kann es schwer sein, sich seinen Problemen in vollem Ausmaß bewusst zu werden. Sprich mit Freunden oder Deiner Familie und nimm Hilfe an. Auch wenn Du scheinbar glücklich bist und keine Probleme hast, kannst Du Dich dennoch schlecht fühlen.
Nur Du hast Dein Leben in der Hand und wenn Du Lust auf ein glücklicheres und erfüllteres Leben hast, kannst du zum Beispiel mit unserem Online-Video Kurs „Glücklich SEIN“ starten.