Depression hat viele Gesichter

Depression – Was bedeutet das und wie geht man damit gut um?

Eine Depression gilt in der Regel als eine psychische Störung bzw. Erkrankung. Symptome leiten sich dabei aus dem Gemütszustand ab. Die Psychiatrie hat dafür eine richtige Definition mit entsprechenden „Heilmethoden“ erarbeitet. Darüber, ob man wirklich eine Depression hat oder nur eine vorübergehende Phase schlechter Laune und ob es eine Depression im medizinischen Sinne wirklich gibt, lässt sich streiten.

Wie ensteht eine Depression?

Die meisten Depressionen können verschiedene Ursachen gleichzeitig haben. Diese können genetisch bedingt sein und gleichzeitig mit körperlichen, psychischen und sozialen Problemen in Wechselwirkung treten. Deswegen äußert sich eine Depressionen bei vielen anders und es ist schwierig die Depression eindeutig zu typisieren.

Welche Arten von Depression gibt es?

Es gibt fünf Arten der Depression:

Körperlich bedingte Arten von Depression:

ENDOGENE DEPRESSION

Endogen bedeutet, dass etwas durch innere Ursachen entsteht. Hier kann dies beispielsweise durch veränderte Stoffwechselvorgänge im Gehirn, auch infolge von hormonellen Umstellungen, z.B. nach Schwangerschaft, in der Pubertät oder im Klimakterium verursacht werden.

ORGANISCHE DEPRESSION 

oder auch „Organische affektive Störungen (ICD-10)“, nennt man depressive Störungen, die durch eine körperliche Erkrankung hervorgerufen werden. Ursachen können z.B. Schilddrüsen-, Hypophysen- oder Nebennierenerkrankungen, Schlaganfälle oder andere Hirnsyndrome sein.

Psychisch bedingte Arten von Depression:

NEUROTISCHE DEPRESSION

auch Dysthymie (=Missmut) bzw. Erschöpfungsdepression genannt, wird durch länger andauernde belastende Erfahrungen in der Lebensgeschichte verursacht. Es bezeichnet also eine lang andauernde, chronische Depression.

REAKTIVE DEPRESSION 

oder auch depressive Reaktion (ICD-10) – quasi die Reaktion auf ein aktuell belastendes Ereignis. Die depressive Reaktion ist ein depressiver Zustand, der durch ein konkretes, belastendes, äußerliches Ereignis ausgelöst wird.

WINTERDEPRESSION

oder auch als „Herbstblues“ bekannt, entsteht nur im Herbst und Winter und verschwindet im Frühjahr. An dieser Art Verstimmung leidet man durch Lichtmangel (Vitamin-D-Mangel), sowie an fehlender Ablenkung und Aktivität.

Die Schwere der Krankheit wird in leichte, mittelgradige und schwere depressive Episoden unterschieden, bei letzterer noch mit dem Zusatz mit oder ohne psychotische Symptome. Die Dysthymie ist die chronische Form einer depressiven Verstimmung, die nicht alle diagnostischen Kriterien für das Vollbild der Krankheit erfüllt.

Was sind mögliche Anzeichen?

Eine depressive Verstimmung kann viele Anzeichen und Symptome haben. Die frühen Symptome können oft sehr unspezifisch sein, da sie auch auf verschiedene andere Erkrankungen hinweisen könnten.

Mögliche Frühsymptome sind:

  • Energiemangel und ständige Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Unspezifische Schmerzen
  • Lustlosigkeit, Apathie
  • Nachlassendes sexuelles Interesse
  • Appetitlosigkeit
  • Reizbarkeit, Angst, Missmut

Diese frühen Anzeichen können scheinbar plötzlich und ohne besonderen Anlass auftreten und langsam und stetig über Wochen und Monate verschlimmern und in einer depressiven Phase resultieren.

Wie unterscheidet sich die Depression von einer depressiven Episode?

Es gibt ein internationales Klassifizierungssystem für Krankheiten und deren Symptome (ICD-10 – International Classification of Dieseases) auf das sich Ärzte berufen können. Das ICD-10 besagt, dass man von einer leichten, depressiven Episode sprechen kann, wenn über mindestens zwei Wochen hinweg mindestens zwei Hauptsymptome wie Antriebslosigkeit und depressive Stimmung, sowie zwei Zusatzsymptome wie z.B. Konzentrationsstörungen und Appetitlosigkeit auftreten.

Von einer schweren, depressiven Episode bzw. einer Depression spricht man laut ICD-10, wenn über einen Zeitraum von mindestens zwei Woche, alle drei Hauptsymptome, sowie vier der Zusatzsymptome auftreten.

Auswirkungen und Folgen

Patienten die unter schwereren Depressionen oder depressiven Episoden leiden und sich nicht in eine Therapie begeben oder anfangen sich um sich selbst zu kümmern, geraten schnell in eine Art Teufelskreis. Die Stimmung wird schlechter, die Beziehungen zu Familie und Freunden leidet stark, was zu Problemen in allen Lebenslagen führen kann.

Bei Depressionen sind die sozialen Kontakte oft beschränkt was auch nach Besserung der Symptome negative Auswirkungen haben kann. Patienten können sich missverstanden oder alleine fühlen und greifen eventuell zu Drogen oder anderen abstumpfenden Mitteln.

Die Depression ist noch keine wirklich anerkannte Krankheit und kann gerade im Bezug auf Arbeit für Probleme sorgen.

Depression und Arbeit

Neben dem Privatleben, ist das Arbeitsleben der wichtigste und umfassendste Bereich im Leben eines Menschen. Bei schlechten Arbeitsbedingungen, Unzufriedenheit im Beruf oder interpersonellen Konflikten kann der Gesundheitszustand eines Menschen, egal ob psychisch oder physisch, extrem beeinflusst werden. Leider sind psychische Krankheiten, gerade in der Arbeitswelt  immer noch ein Tabuthema. Psychische Krankheiten wie auch das Burnout-Syndrom werden oft als Ausrede oder ein Zeichen der Schwäche oder gar Faulheit angesehen. Wenige Menschen verstehen, dass es sich hierbei jedoch um schwerwiegende Krankheiten handeln kann.

Genau so kann das Fehlen einer Erwerbstätigkeit auch zu psychischen Problemen führen, da Arbeit einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat, dem Leben Struktur bietet und Einfluss aus das eigene Selbstwertgefühl nimmt.

Worin unterscheiden sich die beiden Krankheitsbilder?

Einige Symptome des Burnout-Syndroms überschneiden sich mit diversen anderen psychischen Krankheiten. Deshalb sollte solch eine Diagnose nur von qualifizierten Experten gestellt werden.
Meist klagen Patienten über emotionale und körperliche Erschöpfung, Motivationslosigkeit, Überforderung, reduzierte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit etc. Stress wird hierbei als häufigste Ursache genannt, wobei externe und auch interne Faktoren, wie z.B. Hang zu Perfektionismus, Ursachen sein können.

Egal ob Depression oder Burnout-Syndrom – wenn die Symptome nach einigen Wochen nicht abklingen, sollte man professionelle Hilfe aufsuchen. Beide Krankheiten können sich schnell verschlimmern und man kann in eine Abwärtsspirale geraten.

Verschiedene Aspekte der Depression

Es gibt viele vorgefertigte Meinung über psychische Erkrankungen. Gerade die Depression ist mit vielen Stigmata belastet und Menschen haben manchmal seltsame Vorstellung von der Krankheit.

Eine Depression im Kindes- und Jugendalter werden oft nicht ernst genommen

Kinder und Jugendliche

Viele denken beispielsweise Kinder oder junge Menschen könnten keine Depression bekommen, da sie meistens noch nicht genug Schmerz erfahren haben oder noch nicht genug erlebt haben. Erstens kann man auch schon in sehr jungen Jahren viel Leid erleben, zweitens hat eine Depression auch nicht immer etwas mit einem tragischen Ereignis oder Lebensumstand zu tun.

Eigentlich gehört die depressive Verstimmung und sogar schwere depressive Störungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. In der Regel tritt die Krankheit jedoch mit weiteren psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel ADHS oder Angststörungen auf.

Die Krankheit wird oft nicht erkannt, da die Symptome auch Teil der Pubertät und der Umstellungen im Körper des Kindes sind. Wegen dieser Umstellung und Veränderung gibt es auch für die verschiedenen Phasen der Kindheit und Jugend verschiedene Symptome.

Senioren

Eine Altersdepression unterscheidet sich eigentlich nicht wesentlich von einer Depression in jedem anderen Alter, allerdings wird sie oft nur spät oder gar nicht erkannt. Symptome wie beispielsweise Schlafmangel oder Antriebsstörungen können auch wegen einer körperlichen Krankheit auftreten und müssen nicht zwingend etwas mit einer Depression zu tun haben.
Da es wegen dieser körperlichen Krankheiten, die vermehrt im höheren Alter auftreten, zu Schwierigkeiten bei der Diagnostik einer Depression führen kann, wurde der Fragebogen „Geriatrische Depressionsskala“ speziell für ältere Patienten entwickelt.

Eine Depression im Alter wird oft nicht als diese erkannt

Alterstypische Besonderheiten bei einer Depression sind, dass Betroffene ihre Probleme oft als schlimmer und einschränkender wahrnehmen als sie eigentlich sind. Körperliche Erkrankungen werden durch die Psyche verschlimmert. So werden beispielsweise bestehende Schmerzen im
Rahmen einer Depression als unerträglich empfunden. Betroffene beschäftigen sich oft sehr viel mit ihren bestehenden Beschwerden und so wird die psychische Belastung verstärkt.

Oft treten depressive Episoden im Alter durch wachsende Sprach-, Denk- oder
Konzentrationsstörungen auf. Menschen können nicht ausdrücken was sie bedrückt und fühlen sich unverstanden und oft mit ihren Problemen alleinegelassen.

Schwangere und Mütter

Wie bereits festgestellt, können depressive Phasen in jedem Alter vorkommen. Allerdings können sie auch in jeder Lebensphase vorkommen, egal ob es eine Zeit ist die Trauer oder Freude verbunden wird. Die Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt beispielsweise werden allgemein als glückliche Zeiten angesehen, dennoch können Frauen erhebliche Probleme und Depressionen bekommen.

Auch wegen der hormonellen Umstellung erleiden viele Mütter während der Schwangerschaft und gerade ganz frisch nach der Geburt eine Phase in der sie Stimmungsschwankungen haben. Meist hören diese Schwankungen und weitere Beschwerden nach einiger Zeit ohne Behandlung auf. Die Symptome können allerdings auch über einen längeren Zeitraum anhalten und sich zu einer postpartalen Depression entwickeln.

Schwangere und Mütter trauen sich oft nicht über Depressionen oder Angstzustände zu sprechen, aus Angst als schlechte Mutter dargestellt zu werden

Die meisten Symptome einer postpartalen Depressionen sind ähnlich einer normalen Depression, allerdings treten Besonderheiten wie z.B. ausgeprägte Emotionalität und Labilität, übermäßige Angstzustände um das Wohlergehen des Kindes, eventuelle Unfähigkeit positive Gefühle für das Kind zu entwickeln bzw. Zustände der Gefühlslosigkeit und Zweifel an der eigenen Kompetenz auf.

Das Problem bei dieser Art von Depression ist, dass die betroffenen Mütter oft keine Hilfe suchen. Sie haben Angst davor, verurteilt zu werden und als schlechte Mutter abgestempelt zu werden. Sie schämen sich, sind von Schuldgefühlen geplagt und sprechen mit niemandem darüber, sodass sich die Krankheitsphase verlängert und verschlimmert.

Suizidgedanken

Menschen mit einer Depression fühlen sich hoffnungslos, alleine und oft unverstanden. Sie haben das Gefühl der Aussichtslosigkeit, denken es kann ihnen nicht geholfen werden.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, entsteht der Wunsch, das eigene Leben zu beenden. So wird die Depression zu einer lebensbedrohlichen Krankheit, die untersucht und behandelt werden sollte, wie auch eine physische Krankheit.

Allein in Deutschland sterben jährlich ca. 10.000 Menschen durch Suizid, wobei die Zahl der Suizidversuche sogar um die 15– bis 20–mal so hoch ist. Zwei von drei Suiziden werden von Männern begangen und vor allem ältere Männer unterliegen einem höheren Risiko Suizid zu begehen. Bei den Suizidversuchen hingegen, sind vor allem junge Frauen betroffen.

Depressionen sind hierbei die Hauptursache für Suizid. Somit senkt eine erfolgreiche Behandlung der Krankheit durch eine Therapie das Risiko für suizidale Handlungen signifikant.

Anzeichen von Suizidalität

Wenn Menschen unter Depressionen leiden und sie die Krankheit so stark einnimmt, dass sie Suizidgedanken haben oder den Selbstmord als einzigen Ausweg sehen, gibt es oft Anzeichen dafür.

Suizidgefährdete Menschen sind in der Regel hoffnungslos und sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation und haben das Gefühl, sie mögen sich womöglich bis an ihr Lebensende schlecht fühlen. Äußerungen wie beispielsweise: „Das Leben hat keinen Sinn mehr.“, „Ich kann nicht mehr“, „Irgendwann muss Schluss sein“ oder ähnliches können darauf hinweisen, dass die Person ernsthaft mit dem Gedanken spielt, das eigene Leben zu nehmen.  Die einfache Annahme dies seien leere Drohungen um Aufmerksamkeit zu bekommen, ist in den meisten Fällen falsch. Genauso wie das Vorurteil, dass Menschen die Selbstmord ankündigen, sich nichts antun würden.

Depressive Menschen die schon den festen Entschluss getroffen haben ihr eigenes Leben zu nehmen, wirken oft ruhig, nicht mehr verzweifelt und haben innerlich abgeschlossen. Diese trügerische Veränderung im Verhalten führt oft dazu, dass Mitmenschen davon ausgehen, es gehe der betroffenen Person besser.

Was kann man tun um zu helfen?

Viele sind übervorsichtig das Thema Suizidalität und Depressionen anzusprechen. Dabei ist es elementar die betroffene Person auf ein mögliches Problem anzusprechen, vor allem wenn man einen starken Verdacht hegt. Oft denken Mitmenschen, dass die betroffene Person vielleicht zu labil oder das Thema zu prekär sei. Depressive Menschen sprechen das Thema vielleicht nicht von selbst an. Wenn sie von einer vertrauten Person darauf angesprochen werden, ist es meist eine Entlastung für sie darüber zu sprechen.

Wie kann man aus einer Depression raushelfen?

Das heißt natürlich nicht, dass man in eine Therapeutenrolle schlüpfen soll, sondern die betroffene Person dazu ermutigen soll, professionelle Hilfe aufzusuchen und ihr zu versichern, dass sie nicht alleine ist.

Was sind die ersten Schritten um gesund zu werden?

Einer der wichtigsten Schritte um aus einer Depression oder einer depressiven Phase herauszukommen ist, zu erkennen, dass man von dieser Krankheit betroffen ist und vor allem die Erkenntnis, dass es Hilfe gibt und sich diese zu suchen.

Als erstes spricht man am besten mit seinem Hausarzt über die Situation. Er kann die Lage einschätzen und eine Überweisung zu einem Facharzt ausstellen.

Nun kann man sich mit seiner Versicherung in Verbindung setzen und nach einem Psychologen/Therapeuten suchen der über eine Kassenzulassung verfügt, wenn man gesetzlich krankenversichert ist. Bei privaten Versicherungen weichen die Regelungen etwas ab, deshalb lässt man sich am besten von seiner Kasse beraten.

Sie erhalten von ihrer Krankenkasse auch eine Liste mit Ärzten die in Frage kommen. Natürlich können Sie auch selber nach einem geeigneten Arzt suchen oder in diversen Onlinedatenbanken suchen bzw. Kontakt zu Beratungsstellen aufnehmen. Viele der gesetzlichen Krankenkassen helfen bei der Terminsuche, bei fünf von den zehn größten Kassen gibt es auch einen Terminservice.

Wie kann man aus einer Depression oder depressiven Phase ausbrechen und sich Hilfe suchen

Welche Unterstützung kann man von Krankenkassen erwarten?

Viele Erkrankte greifen gar nicht erst zum Telefon oder gehen zum Arzt, da sie wissen, wie schwierig es sein kann an einen Termin mit einem Facharzt heranzukommen, bei dem man sich auch wohlfühlt. Dies ist allerdings eine der größten Ausreden, die viele Erkrankte benutzen um sich gar nicht erst um einen Termin bemühen zu müssen.

Es gibt mittlerweile viel Unterstützung bei der Arztsuche und Terminvergabe. Es gibt sogar eine Regelung laut Sozialgesetzbuch die besagt, dass sich gesetzlich Versicherte auch von einem Facharzt ohne Kassenzulassung behandeln lassen können. Dafür müssen die Versicherten allerdings nachweisen, dass sie sich vergeblich um einen Termin bei einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung bemüht haben. Dazu muss mann sich vorher bei drei bis fünf Praxen vergeblich um einen Termin in einem „zumutbaren“ Zeitraum bemüht haben, die Anrufen und Uhrzeiten der vergeblichen Versuche aufschreiben und dies der Kasse, auch mit eventuellen Absage-E-Mails, vorlegen. Eine Bescheinigung des Haus- oder Facharztes, dass die Therapie unaufschiebbar ist, ist auch nötig.
Als „unzumutbar“ wird eine Wartezeit von über drei Monaten genannt.

Welche Auswege aus der Depression gibt es?

Gibt es noch andere Hilfsmöglichkeiten?

Es gibt viele weitere Möglichkeiten mit jemandem zu sprechen oder Hilfe anzunehmen, gerade wenn man auf einen Termin mit einem Facharzt warten muss oder auch wenn die Depression akut wird.

Krisenberatungsstellen, Seelsorgehotlines und Selbsthilfegruppen gibt es in jeder Stadt und fungieren oft auch überregional.

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) hilft bei der Suche nach einer Selbsthilfegruppe in näherer Umgebung, sowie Informationen über Selbsthilfe.

Sie bieten auch viel Informationsmaterial für junge Menschen auf der Seite Schon mal an Selbsthilfegruppe gedacht. Hier gibt es Adressen für Selbsthilfegruppen, die extra auf junge Menschen ausgelegt sind oder die einfach nur jüngere Mitglieder in der Gruppe haben. Dies bietet die Möglichkeit sich mit Gleichaltrigen auszutauschen und bedeutet, dass sich junge Menschen eventuell wohler fühlen Hilfe zu suchen und sich zu öffnen.

Außerdem gibt es das Online-Tool I fight Depression, das in Begleitung eines Haus- oder Facharztes absolviert werden kann, wenn man eine leichte bis mittelschwere Depression hat. Das Tool ist auf Initiative der European Alliance Against Depression (EAAD e.V.) enstanden und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Gesundheitsprogrammes gefördert.