Wie Du Dir mit Vorwürfen erfolgreich Dein Leben versaust

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Die meisten Menschen machen einem anderen mal einen Vorwurf.

Die meisten Menschen haben Vorwürfe. Entweder an sich selbst, das Leben, das Universum, das andere Geschlecht oder an ihre Eltern. Einen Vorwurf erkennt man am Konjunktiv: Wir haben Vorwürfe, weil wir meinen, bestimmte Ereignisse oder Ergebnisse „hätten so nicht sein sollen“. Das zu denken ist allerdings völlig sinnlos. Denn das Ereignis oder Erlebnis ist bereits geschehen und vorbei. Jedes „hätte“, „müsste“, „sollte“ ist der verzweifelte Versuch, die Vergangenheit zu reparieren. Ein „hätte“ bringt niemanden weiter. „Das hättest Du nicht machen sollen…“ ja, stimmt, ich habe es aber gemacht – was jetzt?

Aus allem lässt sich ein Vorwurf machen: Aus der Trennung der Eltern oder daraus, dass sie sich nicht getrennt haben; daraus dass andere Menschen Dich begrenzen oder auch nicht; daraus, dass sie Dir zu wenig oder zu viel Aufmerksamkeit schenken; oder daraus, dass das Leben oder das Universum es nicht gut mit Dir meint, während anderen alles einfach so in den Schoß fällt. Du kannst aus ALLEM einen Vorwurf machen – das Problem ist nur, dass das Konsequenzen in DEINEM Leben hat, nicht in ihrem, denn der Vorwurf ist bei DIR, nicht bei ihnen.

Sobald Du denkst, etwas sollte so nicht sein, hast Du Vorwürfe

Ein Beispiel: Stell Dir vor, Du hättest wirklich alles – einen richtig guten Job, das Einkommen, das Du Dir erträumt hast, eine rundum glückliche Partnerschaft und ein absolut erfülltes Familienleben. Wer hätte dann (außer Dir) alles richtig gemacht? Deine Eltern! Wie findest Du das?

Findest Du, sie haben alles richtig gemacht? Wenn nicht, bezahlst DU den Preis. Sobald Du denkst, sie hätten etwas anders machen sollen, darfst Du nicht rundum glücklich sein. Sie dürfen sich Deinen Erfolg nicht auf Ihre Fahne schreiben, das gönnst Du ihnen nicht. Und so musst Du dafür sorgen, dass Du unglücklich bist, wenigstens in einem Bereich (Gesundheit, Partnerschaft oder Beruf, egal). Dein Leben wird zu einem Mahnmal. An Dir sollen alle erkennen, was Deine Eltern damals falsch gemacht haben. Du bestrafst sie mit Deinem unglücklichen Leben – aber… es ist DEIN Leben.

Deine Eltern haben sich vielleicht manchmal ungerecht, gemein oder hartherzig verhalten – das lässt sich nicht mehr ändern. Vielleicht haben sie Dir die Kindheit versaut, aber Deine Gegenwart und Zukunft versaust Du Dir mit den Vorwürfen selbst.

Die Aufgabe von Eltern ist es, Dir beim Überleben behilflich zu sein, bis Du selbst- und eigenständig überleben kannst. Du hast offensichtlich überlebt – also haben Deine Eltern ihren Job richtig gemacht.

Das, was Du anderen vorwirfst, wirfst Du Dir im wahrsten Sinne des Wortes selbst in den Weg. Erst wenn Du damit aufhörst und Deine Vorwürfe aufgibst, ermöglichst Du Dir ein erfolgreiches und erfülltes Leben. Wenn nicht, sorgst Du weiterhin dafür, erfolglos, unzufrieden und unglücklich zu sein. Das kennst Du. Wann hörst Du damit auf und lernst etwas Neues kennen? Wenn Du Deine Vorwürfe aufgeben willst, empfehle ich Dir das Seminar „Glücklich SEIN“ oder den gleichnamigen Online-Video Kurs. Näheres dazu findest Du Hier!

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