Wieso vergessen wir, dass wir großartig sind?

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Wieso vergessen Menschen irgendwann, dass sie großartig sind?

Jeder Mensch ist großartig, einzigartig, wunderschön, hochbegabt und perfekt. Als kleine Kinder sind wir über das Leben und alles, was es birgt, begeistert. Wir sind an allem und jedem interessiert und leben in dem Bewusstsein, dass wir alles können. Wir haben unbegrenzte Potentiale und Möglichkeiten. Wir wissen, dass wir zu allem fähig und absolut okay sind, so wie wir sind.

Bis wir das erste Mal bewertet, belehrt oder zurechtgewiesen werden. Wir bekommen von der Außenwelt die Rückmeldung, dass wir nicht okay sind, so wie wir sind. Uns wird mitgeteilt, dass wir erst okay sind, wenn wir so sind, wie die Anderen uns haben wollen. Wir geraten in einen inneren Zwiespalt zwischen dem eigenen Wissen „ich bin perfekt“ und der Rückmeldung der Anderen „Du bist nicht perfekt“. Diese Erfahrung ist schmerzhaft und wir können das Leiden erst beenden, wenn wir die unterschiedlichen Sichtweisen übereinander bekommen und so das Gleichgewicht wiederherstellen.

Da sich die Meinung der Anderen nicht ändern lässt, ändern wir unsere Meinung über uns selbst. Wenn alle sagen, dass ich nicht perfekt bin, dann muss das ja stimmen. Wenn jeder was an mir auszusetzen hat, dann kann ich gar nicht großartig sein. Wenn alle mir sagen, dass ich anders sein soll, dann bin ich nicht gut genug. Das Kind passt sein Selbstbild an das Bild, das die Außenwelt über es hat, an, um innerlich ins Gleichgewicht zu kommen.

Kinder wissen, dass sie großartig sind, bis …

Wir stellen unsere Kinder in den Wettbewerb und beginnen, sie zu vergleichen. Diese Bewertung ihres Könnens und Verhaltens ist der Beginn ihrer Selbstzweifel. Kinder bewerten von sich aus nicht. Sie stellen nur fest: Der kann schnell laufen, der ist groß, die ist klein, die Sonne scheint, es regnet, etc.. Die Bewertung lernen sie erst von den Erwachsenen.

Wir sollten anfangen, Kindern mit dem Respekt zu begegnen, der ihnen gebührt. Man muss ihnen nichts beibringen, das machen sie von ganz allein. Jedes Kind ist wissbegierig und lernbegeistert. Es lernt in den ersten zwei Lebensjahren eine ganze Sprache, ohne Vokabeln zu pauken. Es lernt laufen, rennen, springen, klettern, tanzen und seinen Körper zu benutzen – einfach so, alles aus sich selbst heraus. Jedes Kind verfügt über zwei wertvolle Begabungen: Spielen und Begeisterung.

Wenn wir Kinder SEIN lassen, ohne Wettbewerb, Stress, Vergleiche, Bewertungen und Verurteilungen, entfalten sie ihr volles Potential und bleiben in dem Bewusstsein ihrer eigenen Großartigkeit. Unsere Aufgabe ist es, ihnen zu vertrauen und die richtigen Bedingungen für sie zu erschaffen, damit sie sich entfalten können. Und ja, Kinder brauchen Struktur und sie lieben Rituale.

Du vergisst, dass Du großartig bist, wenn Du durch andere bewertet, mit anderen verglichen und verurteilt wirst. Je älter Du wirst, desto mehr Beweise sammelst Du dafür, nicht großartig zu sein. Deine Beweise ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass Du großartig, einzigartig, wunderschön, hochbegabt und perfekt bist – wie jeder andere auch.

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