Immer vom Schlimmsten ausgehen

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Viele Menschen gehen direkt vom Schlimmsten aus.

Viele Menschen gehen vom Schlimmsten aus. Sie denken, dass sie ganz bestimmt wieder keinen Parkplatz finden, der Fensterplatz im Restaurant schon besetzt ist, ihnen der Anschlusszug vor ihrer Nase wegfährt und sie sowieso den Kürzeren ziehen, egal worum es geht. Sie haben immer eine Begründung, warum es auf keinen Fall funktionieren wird. Sie nennen sich selbst Realisten und erkennen nicht, dass ihr Denken pessimistisch ist.

Wenn man vom Schlimmsten ausgeht, passieren einem auch meistens schlimme Sachen: unfreundliche Kunden, fiese Nachbarn, stressige Partnerschaft, Kritik sogar von der Familie und den engsten Freunden. Man hofft das Beste und erwartet das Schlimmste. Sollte wider Erwarten doch etwas Gutes eintreten, dann war das reiner Zufall und die Ausnahme von der Regel.

Der kleine pessimistische Realist im eigenen Hinterkopf weiß natürlich genau, wie Leben funktioniert: Die Welt ist schlecht und alles ist gegen mich! Die Bestätigung bekommen wir über Zeitschriften, Funk, Fernsehen und das Internet. Die Nachrichten sind voll von Krieg, Gewalt, Katastrophen, Leid und Unglück. Wo man hinschaut, schlechte Nachrichten und misstrauische Menschen, die in allem einen Nachteil für sich sehen.

Wieso gehen Menschen vom Schlimmsten aus?

Wenn Du vom Schlimmsten ausgehst, dann machst Du das in einer für Dich positiven Absicht. Du wurdest nicht als Pessimist geboren, sondern hast irgendwann gewählt, so zu sein, weil Du Dir einen Gewinn davon erhofftest.

Vielleicht hast Du irgendwann etwas erlebt, was Du heute noch als negativ bewertest; etwas, das für Dich völlig überraschend war. Du hast nicht damit gerechnet und es war eine schmerzhafte Erfahrung. Vielleicht hast Du es für Dich so erlebt, als zöge Dir jemand den Boden unter den Füßen weg. Damals hast Du beschlossen, dass Dir so etwas nie wieder passieren soll. Vielleicht machst Du Dir bis heute Vorwürfe, wie naiv oder dumm Du damals doch warst.

Um das künftig zu vermeiden, hast Du eine Strategie entwickelt: Immer erstmal vom Schlimmsten ausgehen. Du hast vielleicht gedacht: „Wenn ich keine positiven Erwartungen mehr habe, dann komme ich nie wieder in eine solche Situation und bin sicher!“ Seitdem bist Du auf alles vorbereitet. Nichts kommt mehr unerwartet für Dich – Du gehst einfach immer vom Schlimmsten aus. Das Problem ist nur, dass Du mit genau dieser Einstellung das „Schlimme“ wie mit einem Magneten in Dein Leben ziehst.

Du erschaffst Dir Deine Realität

Das ist das Gesetz der Anziehung. Gehst Du vom Schlimmsten aus, manifestierst Du schlimme Dinge in Deinem Leben. Deine Ergebnisse sind die Folge von Absichten, in denen Du lebst. Du findest keinen Parkplatz, weil Du davon überzeugt bist, keinen zu finden. Gleiches gilt für den Traumpartner, den Traumjob oder den Fensterplatz im Lieblingsrestaurant. Du erschaffst die Ergebnisse in Deinem Leben durch Deine Gedanken und Schlussfolgerungen. Einige Menschen denken auch, wenn sie sich nur genug Sorgen machen oder genug Angst haben, passiert ihnen nichts. Auch das ist ein Irrtum.

Immer vom Schlimmsten auszugehen, schützt Dich nicht vor einem leidvollen Leben, ganz im Gegenteil: Mit dieser Einstellung verwehrst Du Dir den Spaß im Leben und wirst mit der Zeit immer verbitterter. Wenn Du wissen willst, wie Du Deine Ergebnisse beeinflussen kannst und Dir ein glückliches Leben erschaffst, empfehle ich Dir als ersten Schritt den Online-Video Kurs „Glücklich SEIN“. Mehr dazu erfährst Du hier

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